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Creative Change zu Gast an der Schule am Römerkastell

Vom 09. Bis 12. April 2019 besuchte ein Team von Creative Change unsere Schule. Creative Change e.V. ist eine Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, Vorurteilen zwischen Menschen abzubauen. Durch partizipatives Theater und anschließenden Workshops werden Emotionen ausgelöst, die junge Menschen zum Nachdenken und Reflektieren anregen. Die Projekte von Creative Change vermitteln Werte wie Verantwortungsbewusstsein, Empathievermögen und die Bereitschaft zur aktiven Verbesserung der Gesellschaft. So wird der Demokratiegedanke gestärkt, wodurch jeglichem Fanatismus die Grundlage entzogen wird.

Das Projekt wurde in der Klassenstufe 8 sowie in der Klasse 5b durchgeführt. Dabei standen an den vier Tagen Themen wie Cybermobbing, Ausländerfeindlichkeit oder üble Nachrede auf dem Programm. Die Schülerinnen und Schüler der teilnehmenden Klassen beobachteten zunächst aufmerksam eine in Form eines kurzen Theaterstücks vorgestellte Problemsituation. Anschließend wurden die Probleme angesprochen und über mögliche Lösungsstrategien nachgedacht. Letztendlich konnten die Schülerinnen und Schüler ihre eigene Lösung auch ausprobieren, indem sie selbst eine konkrete Rolle übernahmen. Auf diese Weise wurden sie intensiv für Schwierigkeiten im Umgang mit Mitmenschen sensibilisiert.

Das Projekt war für alle Beteiligten ein großer Erfolg, da auch konkrete Situationen und Probleme innerhalb der Klassen aufgegriffen und tiefgreifend thematisiert wurden.

Vielen Dank an das Team von Creative Change. Über ein Wiedersehen würden wir uns sehr freuen.

Saarbrücker Zeitung | 30. Januar 2019

Damit es mit dem Einstieg ins Berufsleben klappt

Wenn der „Opa“ bei der Bewerbung hilft

 

Die Senior-Experten Heinz Jürgen Burgard, Herbert Smetan, Dietrich Garlichs, Birgit Steiner und Gert Heil (v.l.) bei der Zeitungsleser-Statue im Innenhof der Saarbrücker Zeitung.

FOTO: Iris Maria Maurer

Saarbrücken. Gestandene Senior-Experten gehen an saarländische Schulen, damit junge Leute ihren Weg in den Beruf finden.

Von Lothar Warscheid

Anfangs konnten die jungen Leute, die in der Dillinger Gemeinschaftschaftsschule am Römerkastell für ihren Abschluss büffeln, mit dem „Opa“ nichts anfangen, der dort vor der Klasse stand. „Doch mittlerweile bin ich akzeptiert“, erzählt Herbert Smetan. Der 69-Jährige verbringt seit Beginn des Schuljahres viel Zeit damit, junge Männer und Frauen auf das Berufsleben vorzubereiten. Smetan und 13 andere Mitstreiter tun das im Rahmen eines Projekts der Senior Experten Service (SES, siehe Info). Gestandene Leute, die ihr Berufsleben bereits hinter sich haben und im (Un)ruhestand noch etwas Sinnvolles tun wollen, gehen seit Beginn des Schuljahres in insgesamt sieben Berufsbildungszentren und Gemeinschaftsschulen im Land, um den Schülerinnen und Schülern die Berufswelt näherzubringen. Das jedoch ist ein weites Feld. „Einen Leitfaden, wie so etwas abzulaufen hat, gibt es nicht“, sagt Dietrich Garlichs, der in der SES-Zentrale in Bonn das Schulprogramm in den einzelnen Bundesländern koordiniert.

Da ist zum Beispiel Heinz Jürgen Burgard, der einem jungen Palästinenser Nachhilfe in Mathematik gibt. „Das Rechnen mit Brüchen und Gleichungen klappt prima“, erzählt er. „Nur mit Textaufgaben tut er sich als Ausländer schwer. Doch das wird schon“, bilanziert er nach fünf Monaten. Er ist davon überzeugt, dass sein Schützling, der im Berufsbildungszentrum Völklingen zur Schule geht, eine Lehrstelle findet Auch dabei will er ihm helfen. Der 71-Jährige bringt als ehemaliger Mitarbeiter des Saarstahl-Ausbildungszentrums pädagogisches Fingerspitzengefühl mit. „Bedingung ist das jedoch nicht, um im Schulprogramm eingesetzt zu werden“, sagt Garlichs. „Wichtig ist eine große Berufs- und Lebenserfahrung.“

Smetan, der in etlichen Firmen als Berater oder Geschäftsführer tätig war, fiel relativ schnell auf, dass es schon an der Bewerbung hapert. Beim ersten Durchsehen der Unterlagen sagte er, „dass diese bei mir alle in den Papierkorb geflogen wären“. Nach der Kritik ging es ans Eingemachte. Er brachte den Neunt- und Zehntklässlern bei, wie eine gute Bewerbungsmappe auszusehen hat – dass zum Beispiel fürs Foto kein Selfie vom Handy reicht, sondern ein anständiges Porträtbild beigelegt werden muss. „Mit Eurer Bewerbung müsst Ihr in die Pole Position kommen“, machte er deren Bedeutung deutlich. Inzwischen hat Smetan einen Raum in der Schule, wo er für Ratsuchende zu bestimmten Zeiten zu finden ist. Er hilft nicht nur bei Bewerbungen, sondern setzt sich auch dafür ein, dass seine Schützlinge Praktikums- oder Ausbildungsplätze finden.

Ähnliches leistet Birgit Steiner an der Gemeinschaftsschule in Saarbrücken-Güdingen. Sie hatte sich schnell Respekt verschafft, indem sie einen Platz im Lehrerzimmer für sich reklamierte. Die Betriebswirtin, die während ihres Berufslebens viel im Ausland tätig war, ist es gewohnt, dass man auf sie hört. „Ich musste den einen oder anderen Berufsträumer auf den Boden der Realität holen“, erzählt sie. So sei es zwar möglich, auch mit einem Hauptschul-Abschluss Ärztin zu werden. „Aber der Weg dorthin ist doch sehr lang.“ Dennoch konnte sie der jungen Frau, die diesen innigen Berufswunsch hatte, ein Praktikum in einer Arztpraxis vermitteln. Auch ihren anderen Schützlingen hat sie am Ende Praktika vermittelt und die 68-Jährige will auch dafür sorgen, dass es es bei ihnen mit einem Ausbildungsplatz klappt.

Das hat auch Gert Heil (66) vor, der Ansprechpartner an der Gemeinschaftsschule Bruchwiese in Saarbrücken ist. Der frühere Verkehrsreferent im Saar-Wirtschaftsministerium will seine Kontakte, die er zu den Bus- und Bahnbetrieben, aber auch zu den Speditionen im Land immer noch hat, nutzen, um ebenfalls Praktikums- und Ausbildungsstellen zu vermitteln. „Gute Fahrer werden derzeit überall händeringend gesucht“, erinnert er.

Fast alle Schulen, an denen die Senior-Experten tätig sind, haben einen hohen Ausländer-Anteil. „Die meisten von ihnen sind sehr ehrgeizig und wollen ihren Platz in unserer Gesellschaft finden“, sagen die SES-Leute. Doch der Betreuungsbedarf sei höher, da die Defizite – vor allem bei der Sprache – größer seien.

Das SES-Schulprogramm ist im Saarland zunächst für zwei Jahre gesichert. Einen großen Anteil daran hat die Globus-Stiftung. „Ohne deren Geld wäre das alles nicht möglich“, sagt Garlichs.

 

Seniorpaten an der Gemeinschaftsschule am Römerkastell

Seit diesem Jahr unterstützt der Senior Experten Service (SES) unsere Schule in den Klassen 9 und 10 im Bereich der Berufsorientierung. Die SES ist eine Stiftung der Deutschen Wirtschaft für internationale Zusammenarbeit. Seit 1983 vermittelt der SES ehrenamtliche Fach- und Führungskräfte im Ruhestand oder in einer beruflichen Auszeit weltweit als Hilfe zur Selbsthilfe. In diesem Zusammenhang erfolgt eine intensive Zusammenarbeit mit den Seniorpaten Herr Semtan und Herr Mertz mit den Fachkollegen für Berufsorientierung an unserer Schule. Die Schüler wurden bereits ausführlich über die Notwendigkeit einer gut formulierten Bewerbung unterrichtet. Die im Fachunterricht verfassten Bewerbungen werden von den beiden Seniorpaten bearbeitet. In einem Rollenspiel führen sie dann mit den Schülern und Schülerinnen ein Vorstellungsgespräch, in dem sie ihnen Rückmeldungen und Hilfestellungen geben, sodass Schüler und Schülerinnen die bestmöglichen Ausbildungsplätze erhalten können.

Für die 9er Klassen ist am 24.01.2019 eine Art Ausbildungsmesse vorgesehen, die von den Seniorexperten zusammen mit Herrn Johannes vom Verband Handel Industrie und Handwerk Dillingen gemeinsam geplant wird. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler Firmen kennenlernen, die ihren Wunschberuf ausbilden und sich näher darüber informieren.

Die Seniorexperten Herr Smetan und Herr Mertz gehören aber auch dem „VERA“-Projekt an. Dieses Projekt unterstützt junge Auszubildende während ihrer Ausbildung, vermittelt zwischen Auszubildenden und Vorgesetzten, geben Hilfestellungen usw. Durch die Unterstützung soll ein Abbruch der Ausbildung verhindert werden.

Wir freuen uns, dass Herr Smetan und Herr Mertz uns mit ihren Lebens- und Berufserfahrungen an unserer Schule unterstützen!

 

 

Saarbrücker Zeiteung | 30. Januar 2019

Damit es mit dem Einstieg ins Berufsleben klappt

Wenn der „Opa“ bei der Bewerbung hilft

Die Senior-Experten Heinz Jürgen Burgard, Herbert Smetan, Dietrich Garlichs, Birgit Steiner und Gert Heil (v.l.) bei der Zeitungsleser-Statue im Innenhof der Saarbrücker Zeitung.     FOTO: Iris Maria Maurer

Saarbrücken. Gestandene Senior-Experten gehen an saarländische Schulen, damit junge Leute ihren Weg in den Beruf finden.

Von Lothar Warscheid

Anfangs konnten die jungen Leute, die in der Dillinger Gemeinschaftschaftsschule am Römerkastell für ihren Abschluss büffeln, mit dem „Opa“ nichts anfangen, der dort vor der Klasse stand. „Doch mittlerweile bin ich akzeptiert“, erzählt Herbert Smetan. Der 69-Jährige verbringt seit Beginn des Schuljahres viel Zeit damit, junge Männer und Frauen auf das Berufsleben vorzubereiten. Smetan und 13 andere Mitstreiter tun das im Rahmen eines Projekts der Senior Experten Service (SES, siehe Info). Gestandene Leute, die ihr Berufsleben bereits hinter sich haben und im (Un)ruhestand noch etwas Sinnvolles tun wollen, gehen seit Beginn des Schuljahres in insgesamt sieben Berufsbildungszentren und Gemeinschaftsschulen im Land, um den Schülerinnen und Schülern die Berufswelt näherzubringen. Das jedoch ist ein weites Feld. „Einen Leitfaden, wie so etwas abzulaufen hat, gibt es nicht“, sagt Dietrich Garlichs, der in der SES-Zentrale in Bonn das Schulprogramm in den einzelnen Bundesländern koordiniert.

Da ist zum Beispiel Heinz Jürgen Burgard, der einem jungen Palästinenser Nachhilfe in Mathematik gibt. „Das Rechnen mit Brüchen und Gleichungen klappt prima“, erzählt er. „Nur mit Textaufgaben tut er sich als Ausländer schwer. Doch das wird schon“, bilanziert er nach fünf Monaten. Er ist davon überzeugt, dass sein Schützling, der im Berufsbildungszentrum Völklingen zur Schule geht, eine Lehrstelle findet Auch dabei will er ihm helfen. Der 71-Jährige bringt als ehemaliger Mitarbeiter des Saarstahl-Ausbildungszentrums pädagogisches Fingerspitzengefühl mit. „Bedingung ist das jedoch nicht, um im Schulprogramm eingesetzt zu werden“, sagt Garlichs. „Wichtig ist eine große Berufs- und Lebenserfahrung.“

Smetan, der in etlichen Firmen als Berater oder Geschäftsführer tätig war, fiel relativ schnell auf, dass es schon an der Bewerbung hapert. Beim ersten Durchsehen der Unterlagen sagte er, „dass diese bei mir alle in den Papierkorb geflogen wären“. Nach der Kritik ging es ans Eingemachte. Er brachte den Neunt- und Zehntklässlern bei, wie eine gute Bewerbungsmappe auszusehen hat – dass zum Beispiel fürs Foto kein Selfie vom Handy reicht, sondern ein anständiges Porträtbild beigelegt werden muss. „Mit Eurer Bewerbung müsst Ihr in die Pole Position kommen“, machte er deren Bedeutung deutlich. Inzwischen hat Smetan einen Raum in der Schule, wo er für Ratsuchende zu bestimmten Zeiten zu finden ist. Er hilft nicht nur bei Bewerbungen, sondern setzt sich auch dafür ein, dass seine Schützlinge Praktikums- oder Ausbildungsplätze finden.

Ähnliches leistet Birgit Steiner an der Gemeinschaftsschule in Saarbrücken-Güdingen. Sie hatte sich schnell Respekt verschafft, indem sie einen Platz im Lehrerzimmer für sich reklamierte. Die Betriebswirtin, die während ihres Berufslebens viel im Ausland tätig war, ist es gewohnt, dass man auf sie hört. „Ich musste den einen oder anderen Berufsträumer auf den Boden der Realität holen“, erzählt sie. So sei es zwar möglich, auch mit einem Hauptschul-Abschluss Ärztin zu werden. „Aber der Weg dorthin ist doch sehr lang.“ Dennoch konnte sie der jungen Frau, die diesen innigen Berufswunsch hatte, ein Praktikum in einer Arztpraxis vermitteln. Auch ihren anderen Schützlingen hat sie am Ende Praktika vermittelt und die 68-Jährige will auch dafür sorgen, dass es es bei ihnen mit einem Ausbildungsplatz klappt.

Das hat auch Gert Heil (66) vor, der Ansprechpartner an der Gemeinschaftsschule Bruchwiese in Saarbrücken ist. Der frühere Verkehrsreferent im Saar-Wirtschaftsministerium will seine Kontakte, die er zu den Bus- und Bahnbetrieben, aber auch zu den Speditionen im Land immer noch hat, nutzen, um ebenfalls Praktikums- und Ausbildungsstellen zu vermitteln. „Gute Fahrer werden derzeit überall händeringend gesucht“, erinnert er.

Fast alle Schulen, an denen die Senior-Experten tätig sind, haben einen hohen Ausländer-Anteil. „Die meisten von ihnen sind sehr ehrgeizig und wollen ihren Platz in unserer Gesellschaft finden“, sagen die SES-Leute. Doch der Betreuungsbedarf sei höher, da die Defizite – vor allem bei der Sprache – größer seien.

Das SES-Schulprogramm ist im Saarland zunächst für zwei Jahre gesichert. Einen großen Anteil daran hat die Globus-Stiftung. „Ohne deren Geld wäre das alles nicht möglich“, sagt Garlichs.

Weihnachtspäckchenkonvoi 2018

Die Gemeinschaftsschule am Römerkastell packt 152 Weihnachtspäckchen für bedürftige Kinder in Osteuropa.

13.11.2018: Die Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule am Römerkastell in Dillingen präsentieren stolz die selbst verpackten 152 Weihnachtspäckchen für den Weihnachtspäckchenkonvoi.

Der Weihnachtspäckchenkonvoi ist eine Aktion des Round Table Saarbrücken / Ladies Circle 90. Diese Organisation packt deutschlandweit jedes Jahr Weihnachtspäckchen für bedürftige Kinder in Osteuropa. Am 1.12. starten die voll beladenen LKWs gemeinsam in Richtung Osteuropa um arme Kinder einmal im Jahr zu beschenken

(für weitere Informationen und Videos: www.weihnachtspäckchenkonvoi.de)

 

Diese Aktion wurde zum zweiten Mal an dieser Schule durchgeführt. Vergangenes Jahr war Frau Bresser (Lehrerin der Gemeinschaftsschule am Römerkastell) bereits von der unglaublichen Unterstützung und Hilfsbereitschaft der Schüler und Kollegen überwältigt – es wurden 128 Päckchen gepackt. Dieses Jahr wurde der Schulrekord sogar geknackt! Alle Schüler und Kollegen haben wieder fleißig gut erhaltene oder neue Spielsachen, Kleidung etc. zusammengetragen, um 152 Päckchen zu packen.

Auf dem Foto sind Schüler der Klasse 9 und 5a zu sehen, die viele Päckchen verpackt haben – die Schüler der Klasse 5a haben stolze 51 Weihnachtspäckchen gemeinsam verpackt und somit den Klassenrekord geknackt.

Die Aktion wurde 2017 gestartet, um die Schüler zum Teilen anzuleiten und auf ihre Mitmenschen zu achten. Alle Schüler der Gemeinschaftsschule am Römerkastell haben dafür aus ihren Kinderzimmern Spielsachen oder Kleidung mitgebracht, von denen sie sich trennen konnten um andere Kinder glücklich zu machen. Darüber hinaus wurden auch Hygiene- und Schulartikel, sowie Süßigkeiten mit eingepackt. Es ist jedes Jahr ein schönes Erlebnis, wenn die Lehrer gemeinsam mit den Schülern Weihnachtspäckchen verpacken und dabei jedes Mal die strahlenden Schüleraugen beim Verpacken der Geschenke zu sehen.

Die Gemeinschaftsschule am Römerkastell bedankt sich von Herzen für die unglaubliche Unterstützung und wünscht schon jetzt ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest!

60-Jahr-Feier der Schule am Römerkastell Dillingen

Ende August feierte die Schule am Römerkastell in Dillingen unter dem Motto „Alles hat seine Zeit“ ihr 60-jähriges Bestehen. Die auf dem Schulhof geplante Eröffnungsfeier musste wegen Regens kurzerhand in die neu renovierte Turnhalle verlegt werden, was sich aber dank vieler helfender Hände nicht als großes Problem erwies. Den Auftakt der Feierstunde gestalteten Marina und Julian mit einem Mundartsketch auf saarländisch. Nach der Begrüßung der zahlreichen Festgäste durch Schulleiter Hans Peter Berdin wurden diese auch von einer Schülergruppe in allen Sprachen ihrer Herkunftsländer willkommen geheißen. Herzliche Grußworte gab es von Frau Ministerin Monika Bachmann, die selbst einmal Schülerin der Schule war. Auch Herr Landrat Patrik Lauer gratulierte der Schule zu ihrem langjährigen Bestehen. Im Anschluss überreichte Herr Franz-Josef Berg, Bürgermeister der Stadt Dillingen, der früher als Referendar an der Schule am Römerkastell tätig war, ein Geschenk. Die Vertreterin des Bildungsministeriums, Frau Gudrun Hary, informierte die Gäste über den geschichtlichen Werdegang der Schule. Abschließend sprach auch Herr Gerd Gasper, der ehemalige Leiter der Schule, seine Glückwünsche aus. Zwischen den Reden gab es schwungvolle Musikeinlagen vom Saxophonquartett des Polizeiorchesters des Saarlandes. Im Anschluss an die Eröffnungsfeier wurde der neu eingerichtete „Komma-runter-Raum“ durch Schulpfarrer Tim Kahlen und Dechant Patrik Schmidt eingesegnet. Dieser Entspannungsraum dient künftig der Schulseelsorge, wird aber auch vom schulpsychologischen Dienst und den Schoolworkern genutzt. Nach dem Festakt in der Turnhalle begann ein großes Schulfest mit dem Start von Luftballons in den Schulfarben gelb und blau. Die Besucher erfreuten sich an  vielfältigen Schülerbeiträgen wie Tanzvorführungen, Darbietungen der Musikband und der Cajon-AG, Kulinarischem aus aller Welt, Spieleständen, der Dokumentation „Schule früher und heute“, einer Zeitleiste mit Fotoausstellung, Flohmarkt, Verkauf von Bastelarbeiten und gebatikten T-Shirts und vielem mehr. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Das 60-Jahre-Schulfest erwies sich somit als großer Erfolg. Es wurde bis in die Abendstunden gefeiert.

 

Schule am Römerkastell verfehlt beim alljährlich stattfindenden Alois-Lauer-Schwimmturnier nur knapp den zweiten Platz

In diesem Jahr fand das Alois–Lauer–Schwimmturnier aufgrund der Kürze des Schuljahres wieder im Dillinger Hallenbad anstatt im Freibad statt. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler des Albert-Schweitzer–Gymnasiums, der Sophie-Scholl-Gemeinschaftsschule und der den Wettkampf ausrichtenden Schule am Römerkastell trafen sich am 21. März 2018 mit den betreuenden Lehrern im Bad. Nach packenden Einzelwettkämpfen der Jahrgänge 2003, 2004, 2005 und 2006 lag das ASG klar vorne, während die Schule am Römerkastell sich zu Beginn noch leistungsmäßig mit der Sophie-Scholl-Gemeinschaftsschule auf gleicher Höhe befand. Doch leider erschienen gleich mehrere Schwimmer der Jahrgänge 2003/04 nicht, wodurch die Festigung des 2. Platzes nicht möglich war. Nach den Kraulwettkämpfen und den Vierer- und Sechser–Staffeln im Brust- und Freistilbereich verfehlte unsere Schule den zweiten Platz nur um wenige Punkte. Schüler und Lehrer gingen bei den spannenden Wettkämpfen gleichermaßen mit.

Ein besonderer Dank gilt den engagierten Schülerinnen und Schülern, die durch ihren Einsatz diesen Wettkampf zu einem großen Erlebnis gemacht haben.

Erfolgreiche Teilnahme am Völkerballturnier

Am Donnerstag, dem 22.03.2018, machten sich 28 Schülerinnen und Schüler unserer Schule auf den Weg, um sich in Saarwellingen mit anderen Schülern des Landkreises in der Sportart Völkerball zu messen.

Vorausgegangen war der Aufruf der Offenen Ganztagsschule der Gemeinschaftsschule Saarwellingen, die zu dem offiziellen Völkerballturnier in Kooperation mit dem Saarländischen Turnerbund (Abteilung Völkerball) einlud.

Das Turnier wurde nach den offiziellen Regeln und mit einem Velourball gespielt. Unsere Mannschaft der Klassen 5 und 6, die sich den Namen „Die Römer“ gab, setzte sich aus folgenden Schülerinnen und Schülern zusammen: Alina Krivoseev, Sidra Omer, Raluca Rudolf, Anna Kullmann, Juline Langer, Emma Wedening, George Dascalescu, Rafik Chaaban, Cenk Turan, Kevin Panfilow, Nick Waizel, Musa Ahmed, Tobias Deichler, Ahmed Solmaz. „Die Gladiatoren“ waren vertreten durch folgende Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 und 8: Nicole Mumme, Darine Rajeh, Elaine Agnello, Merisa Kunic, Maya Alhamad, Nadine Rachwani, Alkete Metaj, Lisa Jakob, Tobias Lackas, Goran Acimovic, Semiel Tschekmemew, Hamed Maesto, Ahmad Kousan. In mehreren Begegnungen kämpften sich beide Mannschaften durch spannende und abwechslungsreiche Spiele.

Am Ende erreichten „Die Römer“ den 6. Platz, obwohl sie nur ein Spiel verloren hatten und „Die Gladiatoren“ erkämpften sich den 8. Platz. Die bei der Siegerehrung ausgegebenen Süßigkeiten des Veranstalters wurden mit großer Freude aufgenommen und einstimmig wurde beschlossen, dass die Teilnahme eine tolle Sache war!

Erwähnenswert ist noch, dass die Schüler mit zu dem Turnier gefahren sind, obwohl ihre Mitschüler aufgrund des Pädagogischen Tages schulfrei hatten. Für diesen Einsatz möchte die Fachschaft Sport ein großes Lob aussprechen.

Neue LED-Beleuchtungsanlage an der Dillinger Schule am Römerkastell

Foto: Landkreis Saarlouis / Ralf Rupp

17.000 Euro hat der Landkreis Saarlouis bei der Umrüstung von sieben Klassenräumen im Gebäude C der Dillinger Schule am Römerkastell investiert. Unterstützt wurde die Sanierung durch 7.000 Euro Fördergelder der nationalen Klimaschutzinitiative, einer Förderungsmaßnahme der Kommunalrichtlinie des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Auf einer Fläche von 450qm wurden in den Klassenräumen und im Biologiesaal die Decken und die Beleuchtung erneuert. Durch die sparsame Technik können künftig jährlich rund 8700 kWh/a Strom und insgesamt rund 102 Tonnen CO2 eingespart werden. Dies entspricht einer Reduktion von etwa 83%.

Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren  Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Auch in privaten Haushalten und in Unternehmen kann durch den Austausch der Beleuchtung bares Geld gespart werden. Die Energieberater des EnergieEffizienz-Netzwerkes des Landkreises beraten Bürgerinnen und Bürger kostenlos. Nähere Informationen zu den Beratungsterminen und zu den Fördermöglichkeiten sind auf www.kreis-saarlouis.de unter Klimaschutz zu finden. Der Klimaschutzmanager des Landkreises gibt hierzu unter 06831/444-551 Auskunft.

Klimaschutzprojekt „Umstellung auf LED Beleuchtung in der Kreisverwaltung Saarlouis“ (Förderkennzeichen: KSI 03k03492)

 

Picobello – Jede Menge Dreck und Unrat eingesammelt

Das Ergebnis ihrer Picobello-Aktion präsentierten Schülerinnen und Schüler der Schule am Römerkastell auf dem Schulhof. FOTO: Johannes A. Bodwing

Dillingen. Von Johannes Bodwing

Ein trister Zeitpunkt, um Gutes zu tun, war der gestrige Freitagvormittag. Gegen acht Uhr waren sechs Klassen mit insgesamt rund 150 Schülerinnen und Schülern der Schule am Römerkastell aufgebrochen. Im Rahmen der EVS-Aktion „Picobello“ säuberten sie zwischen Bürgerpark und Ökosee die Straßenränder, Grünanlagen und Spielplätze.

Wegen des zunehmenden Dauerregens endete der Einsatz nach etwa drei Stunden, eine Stunde früher als ursprünglich geplant. „Wir haben Stühle gefunden“, berichtete eine Klasse, die am Ökosee unterwegs war. Andere erzählten von Mengen an Schnapsfläschchen an der Römerhalle in Pachten.

Die Klasse 5b arbeitete sich derweil mit Handschuhen und Greifwerkzeugen durch den Bürgerpark an der Franz-Meguin-Straße und über die Rosenstraße zum Spielplatz an der Limbergstraße. „So richtig harter Alkohol, Whiskey“, sagte Noah über aufgefundene Alkoholflaschen im Park. „Und ein Paar Turnschuhe“, ergänzte Damian. Später kamen Chipstüten hinzu, ein Pullover und auch hier viele kleine Schnapsflaschen. Trotz regnerischen Wetters waren die rund 19 Schülerinnen und Schüler der 5b emsig bei der Sache. „Aber allein macht‘s keinen Spaß“, meinte Noah. Mit einem Wegeplan in der Hand gab Lehrer Carsten Bousonville die Richtung vor. Beim Weg an Straßen entlang ging Slava in roter Warnweste voran, für eventuelle Verletzungen hatte Salih eine Erste-Hilfe-Tasche umgehängt. „Wir haben das Thema Müll im Unterricht durchgenommen“, sagte Bousonville. Unter anderen sei über Mülltrennung gesprochen worden und über die Verwertung.

Schulleiter Hans Peter Berdin ergänzte später, dass die Schule schon mehrfach bei Picobello mitgemacht habe. Ein schöner Nebeneffekt sei, dass die Schüler im Laufe der Zeit einen anderen Bezug zum Abfall bekommen hätten. „In der Schule und auf dem Schulhof wird weniger weggeworfen.“ „Ich habe das Plakat im Lehrerzimmer gesehen“, sagte Lehrer Jan Reimsbach zur Picobello-Aktion 2018. Die Teilnahme sensibilisiere die Schülerinnen und Schüler und schaffe auch eine Außenwirkung für die Schule.

Gegen Freitagmittag wurden die gesammelten Mengen der teilnehmenden Klassen verglichen. Den meisten Müll hatte die 7 a zusammengetragen. Als Belohnung wird es noch eine Runde Eis für die betreffenden Schülerinnen und Schüler geben. Das Gesamtergebnis werde dem Entsorgungsverband Saar, EVS, mitgeteilt, sagte Reimsbach. Denn auch dort werden die eifrigsten Sammler belohnt.

Quelle: Saarbrücker Zeitung (10.03.2018)

 

Saarland-Picobello-Aktion an der Schule am Römerkastell

Am Freitag, dem 09. 03. 2018, fand an der Schule am Römerkastell die Picobello-Aktion statt.

An der Aktion nahmen die Schüler der Klassenstufen 5 bis 7 teil. Jede Klassenstufe hatte einen Stadtteil zu säubern. Die Schüler der Klassenstufe 5 waren für das nähere Umfeld der Schule zuständig, die Klassenstufe 6 säuberte Pachten und die Schüler der siebten Klassen kümmerten sich um die Sauberkeit rund um den Ökosee.

Ziele waren, das Umweltbewusstsein und den Zusammenhalt in den Klassen zu stärken. „Ich fand es gut, dass wir gemeinsam als Klasse was Gutes für die Umwelt getan haben“, meinte Emirhan Kaya, Schüler der Klasse 7a. Insgesamt sammelten die Schüler mehr als zwanzig Säcke Müll. Die Aktion soll in den nächsten Jahren weitergeführt werden.

Geschrieben von Emirhan Kaya, 7a

Unsere Schüler erzielten 48 Sportabzeichen

Seit mehreren Jahren bemühen wir Sportlehrer uns die Abnahme des Deutschen Sportabzeichens in den Unterricht zu integrieren. Im letzten Jahr erreichten wir sogar bei dem Wettbewerb der Schulen den 7. Platz von allen teilnehmenden Gemeinschaftsschulen des Saarlandes, was eine Einladung an die Sporthochschule Saarbrücken zur Folge hatte. Dort erhielten wir eine Urkunde und einen Scheck über 70 Euro, der in Volleybälle investiert wurde.

Auch in diesem Jahr kämpften unsere Schüler wieder eifrig und es konnten 48 Sportabzeichen abgenommen werden. Die Anzahl war etwas geringer als im Vorjahr, was aber mit dem krankheitsbedingten Ausfall von Sportkollegen zusammenhing.

 

Folgende Schüler erhielten das Sportabzeichen in Bronze:

Vanessa Geibel, Nicolas Graf, Justin Sprötge, Fabienne Thomaser, Michelle Gier, Aleyna Cil, Leona Berani, Janet Ranjha, Alina Richter, Ilayda Ceri, Anton Richter, Chester Frate, Farell Ladwein, Sophie Reichert, Lara Rimpel, Philipp Schillo, Justin Kirchner

 

Folgende Schüler erhielten das Sportabzeichen in Silber:

Tobias Lackas, Jan Bialek, Sarah Kroker, Patrick Nawias, Jonas Kühn, Katharina Eisenbarth, Màté Mézer, Ahmet Düzlüoglu, Saskia Lückehe, Thorben Zapf, Goran Acimovic, Dominique Jung, Emirhan Kaya, Emirhan Kislali, Merisa Kunic, Michal Szczypka, Maike Merten, Kamil Jankowski, Oliver Kazanowski

 

Folgende Schüler erhielten das Sportabzeichen in Gold:

Sebastian Hoen, Maurice Koch, Ivana Minoldi, Lara Petry, Kilian Kirsch, Marianne Wagner, Marc Fellinger, Nicole Mumme, Annalena Voltz, Felix Hargarter, Noa Herges

 

Herzlichen Glückwunsch!!