Humanitäre Schule

Zertifizierungsfeier „Humanitäre Schule“ 

Humanitäre Schule

Humanitäre Schule

 

Die Schule am Römerkastell wurde am 25.05.2011 für ihr soziales Engagement vom Jugendrotkreuz als „Humanitäre Schule“ ausgezeichnet.

Das Jugendrotkreuz im DRK-Landesverband Saarland zeichnete am Mittwoch, dem 25.05.2011, die Schule am Römerkastell als „Humanitäre Schule“ aus. Diese Auszeichnung verleiht das Jugendrotkreuz seit 2008 Schulen, die sich in besonderem Maße mit dem Thema Menschlichkeit befassen und soziales Engagement durch die Entwicklung oder Unterstützung von sozialen Projekten zeigen.

Die JRK-Landesleiterin im DRK- Landesverband Saarland, Sandra Henrich, eröffnete die Zertifizierungsfeier und begrüßte neben den Schülerinnen und Schülern, die an dem Projekt teilgenommen haben, weitere geladene Gäste, darunter die Schulamtsleiterin des Landkreises Saarlouis, Margit Jungmann, die Vize-Präsidentin des DRK-Landesverband Saarland, Margarete Schäfer-Wolf, den Bürgermeister der Stadt Dillingen, Franz-Josef Berg, sowie den stellvertretenen DRK-Kreisgeschäftsführer des Kreisverbandes Saarlouis, Aljoscha Struck.

Schulleiter Gerd Gasper erklärte in seiner Begrüßung, dass soziales Engagement und Menschlichkeit schon seit längerer Zeit einen hohen Stellenwert an der Schule am Römerkastell haben Die Beteiligung am Projekt „Humanitäre Schule“ haben dies in besonderer Weise hervorgehoben. Mit dem Zertifikat „Humanitäre Schule“ wird dieses Engagement gewürdigt.

Um die Auszeichnung zu erhalten, musste die Schule bestimmte Projektphasen durchlaufen:

Zunächst wurden interessierte Schüler/innen zu humanitären Scouts gewählt, die die Durchführung des Projekts anleiteten, begleiteten und als Kontaktpersonen zum Jugendrotkreuz tätig waren. In einer Schulung, die vom 26. bis 28.11.2010 in der Jugendherberge Dreisbach stattfand, wurden die Scouts auf ihre Aufgaben vorbereitet.

In einer weiteren Phase stand das Planspiel „Outface“ im Mittelpunkt, das von insgesamt 28 Schüler/innen der Klassen 8 und 9 mit Unterstützung der geschulten Scouts und Referenten des Jugendrotkreuz organisiert und durchgeführt wurde. Das Planspiel „Outface“ fand am 13. und 14. Dezember 2010 statt. Hierbei war vor allem strategisches Denken und Verhandlungsgeschick gefragt, denn Ziel war es, einen Konflikt zwischen den fiktiven Ländern Ratikar und Libaso zu lösen.

In einer weiteren Phase haben sich die teilnehmenden Schüler/innen und Scouts überlegt, für welches soziale Projekt sich die Schule zukünftig engagieren wird. Die Schule am Römerkastell führt schon seit längerer Zeit mehrere soziale Projekte durch. Im Rahmen des Projektes „Eine Tafel Schokolade für Dillinger Kinder, ein Päckchen Nudeln für Kroatien“ sammelte die Schule Sach- und Lebensmittelspenden für Kroatien und unterstützte außerdem mit dieser Hilfsaktion die Dillinger Tafel. Aus dem Erlös eines Benefizlaufs unter dem Motto „Kinder laufen für Kinder“ konnte konkrete Hilfe geleistet werden.

Das Planspiel „Outface“ hat den Schüler/innen am meisten Spaß gemacht. Sie fanden es besonders interessant, verschiedene Rollen einzunehmen, ihren Standpunkt zu äußern und zu verteidigen oder sich Argumente für ihre Lösungsstrategie zu überlegen. Mit Stolz präsentierten sechs Schülerinnen und Schüler in einer selbst erstellten Power-Point-Präsentation den Ablauf des Projekts. Schulamtsleiterin Jungmann betonte, dass durch das Projekt „Humanitäre Schule“ neben spezifischem Wissen vor allem auch lebenspraktische Handlungsstrategien und soziale Kompetenzen erlernt werden, die die Schüler/innen für ihren weiteren Lebensweg nutzen können. Während des gesamten Projektverlaufs begleitete Andreas Palmer, Lehrer an der Schule am Römerkastell, die Schülerinnen und Schüler. Von Seiten des Jugendrotkreuz wurde die Schule vom Koordinator für JRK-Schularbeit im DRK-Kreisverband Saarlouis, Nicola Lehberger, beraten und unterstützt.

Die Erweiterte Realschule Dillingen hat alle Projektphasen erfolgreich durchgeführt, sich in besonderem Maße mit dem Thema Humanität befasst und zeigt in gleich mehreren wohltätigen Projekten großes Engagement. Die Auszeichnung „Humanitäre Schule“ hat sie sich redlich verdient.

Folgende Schüler haben an dem Projekt teilgenommen:

Katja Gersikorn, Andreas Weyand, Yannick König, Alexander Mees, Sarina Mees, Berkan Duru, Jasmin Schneider, Melike Avan, Fisnik Zogaj, Ayse Cankaya, Burak Cansiz, Katharina Salm, Mergim Berila, Alma Beqai, Philipp Mandla, Alessio Impallomeni, Jusuf Khodr

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