Berufsorientierung

Berufsorientierung, ein zentraler Bestandteil des Schulkonzeptes der Schule am Römerkastell Dillingen

Moderne Berufsorientierung braucht ein schulinternes Curriculum

Die Entwicklung von Berufsorientierung und Ausbildungsreife ist ein wichtiger Bildungsprozess, um SchülerInnen auf Ausbildung und Beruf sowie für den Übergang von der Schule am Römer-kastell in eine andere beruflich ausgerichtete Schulform oder für eine weiterführende Schullauf-bahn vorzubereiten.

Zu den vielfältigen Möglichkeiten, diesen Prozess in Gang zu setzen, gehören etwa das Unterrichts-fach Beruf und Wirtschaft, die Beschäftigung mit dem „Profilpass für junge Menschen“, Besuche im Berufsinformationszentrum (BIZ), Informationsveranstaltungen für Eltern und SchülerInnen zu weiterführenden Schullaufbahnen und Berufsausbildung, die Durchführung von Schulpraktika ab Klassenstufe 7 (BOP = zweiwöchiges Bundesprogramm „Berufsorientierung“, BP = dreiwöchiges Betriebsblock-praktikum, BoDo = berufsorientierter Wochentag), Aktionsprogramm zur Eingliederung benachteiligter Jugendlicher in Schule/Ausbildung/Beruf gem. § 13 SGB VIII (Bo-Sek I).), die Anbahnung und Pflege von Unternehmenspatenschaften (Verbundausbildung untere Saar (VAUS), Dillinger Hütte, Kaufland), Teilnahme an Aktionstagen von Handwerk und Industrie (Girls-Day, Boys-Day), Bewerbungstrainings (Jobstartermaßnahme der VAUS), Betriebserkundungen und –besichtigungen, Teilnahme an Wettbewerben aus Forschung und Wirtschaft („Jugend forscht“, „Schüler experimentieren“, „Börsenspiel“ der KSK) sowie Expertengespräche im Rahmen berufsorientierter Schulprojekte (schulinterne Berufsmesse, „Zukunft konkret“).

Die Schule am Römerkastell hat das Ziel, Schülerinnen und Schüler mit den Qualifikationen zu entlassen, die für die Aufnahme einer Berufsausbildung oder für die weitere Schullaufbahn erforderlich sind. Wir wollen die Ausbildungsreife der Jugendlichen sicherstellen und den Berufsorientierungsprozess so weit voranbringen, dass unsere SchülerInnen in der Lage sind, selbstständig und eigenverantwortlich eine tragfähige, nachhaltige Berufswahl bzw. eine Erfolg versprechende Schullaufbahnentscheidung zu treffen.

Folgende Richtlinien waren für die Erstellung dieses Leitfadens bestimmend:

  • Berufsorientierung ist Teil der schulischen Allgemeinbildung,
  • Berufsorientierung ist ein wesentliches Bindeglied zwischen Bildungs- und Beschäftigungssystem,
  • Berufsorientierung ist eine Kern- und Querschnittsaufgabe für alle Lehrkräfte und muss fachübergreifend wahrgenommen werden,
  • Berufsorientierung bedarf weiterer Partner, insbesondere aus der Arbeits- und Wirtschaftswelt.